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Halloweenfest 2008

Den Halloween Geistern auf den Spuren ...

Gruselig dunkel war es, als es sich am Samstag, den 01. November 2008 in Dardesheim zutrug, denn eine Gruppe von schaurigen, kleinen Wesen kam zusammen, um sich zu maskieren und den Ort und seine Einwohner in Angst und Schrecken zu versetzten! Es wird sich erzählt, dass es sich bei den Geistern um die Kindertanzgruppe des Rock im Mai e.V. gehandelt haben soll. Anstifter dieses Spuks waren die Trainerinnen, die die kleinen als Mumien, Zombies und Hexen verkleidet in Ihren Bann zogen.

Als sich in der Abenddämmerung die Kinder und Trainerinnen trafen, galt es zunächst eine angemessene Verkleidung für alle zu basteln. So wurde geschminkt, gebastelt und verziert. Während die eine Hälfte der Kinder Kostüme entwarf und sich für den Abend maskieren ließ, bastelte die andere fleißig Lichter, die später den Heimweg leuchten sollten. Danach wurde getauscht. Nebenbei gab es für alle zur Stärkung Monstermuffins und Käfersaft, damit der nun folgende Beutezug auch gut gelingen konnte.

Und dann ging es los. Die kleinen Geister und suchten fleißig nach Türen, an denen verdächtige Fledermäuse und Kürbisse versteckt waren. Hatten sie eine dieser Türen gefunden, gab es kein Halten mehr. Nach einem kurzen Klingeln, schrieen 25 Geister „Süßes sonst gibt's saures". Zum Glück gab es überall reichlich süßes, sodass die Geister auf „saures" verzichten konnten. Der Weg führte sie über den dunklen Butterberg. Man erzählt sich, dass einige Geister froh waren, ihre Trainerinnen mit Fackeln dabei gehabt zu haben. Es war so dunkel, dass man die eigene Hand vor Augen nicht erkennen konnte und aus den Büschen kamen Geräusche, die sogar kleinen Gespenstern das Blut in den Adern gefrieren ließen. Fast furchtlos und mit lautem Geisterlärm erreichten die kleinen Gruselrocker den Sportplatz und staunten nicht schlecht, als sie plötzlich ihre Eltern trafen und sich herausstellte, dass diese hinter den schaurigen Geräuschen im Unterholz gesteckt hatten.

Auf dem Sportplatz wurde es einen Moment lang ganz entspannt und ruhig. Von fünf Vätern, wurden Laternen angezündet, die Kinder stellten sich darum und flüsterten ihre Wünsche in die Laternen, die dann in den Nachthimmel aufstiegen. Hungrig von soviel Aufregung und dem Fußmarsch ging es nun zum Gruselbuffet in das Rathaus, welches von den Trainerinnen in ein wahres Spukschloss mit Schnellimbiss für Zombis verwandelt wurden war.
So staunten sie nicht schlecht als ihnen zum Abendessen abgehakte Wurstfinger in Ketchupblut serviert wurden und belegte Brötchen, auf denen die Butter bereits leicht grünlich und bläulich schimmerte. Aber getrieben von Hunger und Neugier kämpften sie sich durch das Buffet, an dem Beetlejuice eine wahre Freude gehabt hätte. Zu trinken gab es natürlich Bowle mit echten Augen.

Nach der Stärkung durfte natürlich eine kleine Tanzeinlage nicht fehlen. So zeigte eine Gruppe den neu einstudierten Tanz von Mika "Big Girls" und die andere „Lord of the Dance", um Ihre Fortschritte zu zeigen, die sie inzwischen gemacht hat. Es gab tosenden Applaus. Es war wohl das erste Mal, dass alle Kinder als Geister tanzten. Es passte vielleicht nicht unbedingt zu den Liedern, aber perfekt zum Thema des Abends und Michael Jacksons Video "Thriller" wirkte dagegen wie die Aufwärmübungen einer Rentnertanzgruppe.

Und es ging munter weiter mit Spielen, bei denen sowohl das Geschick der Kinder, als auch der Eltern gefragt war. So wurde ausgespielt, welche Eltern / Kind Mannschaft schneller Luftballons aufpusten und zum platzen bringen kann. Es wurden Kürbisse sowohl von Eltern als auch Kindern weitergereicht - natürlich mit einem gewissen Schwierigkeitsgrad. Die Eltern hatten zwei weiterzugeben, die Kinder nur einen – denn fair ist fair. So ging es damit über den Kopf und unter den Beinen durch. Man konnte genau sehen, wer öfter trainiert, denn die kleinen Monster gewannen natürlich.

Eine wahre Rocky Horror-Show gab es, als sich die Väter dazu bereit erklärten sich in Mumien verwandeln zu lassen. So kreisten jeweils vier kleine Geister um eine Mumie bzw. einen Vater und versuchten ihn mit Toilettenpapier zu bandagieren. Eine Siegermannschaft gab es auch, aber leider konnte die Identität der Siegermumie nicht mehr festgestellt werden. Onkel Fester lass noch ein paar gruselige Geschichten vor, bei denen alle gespannt um ihn herum saßen und lauschten.

Ein schaurig schöner Abend ging zu Ende und sicher waren viele Kinder froh, nicht ohne Eltern heim zu müssen. Die Trainerinnen der Kindertanzgruppe bedanken sich bei allen Helfern, die sie unterstützt haben eine schaurig schöne Atmosphäre zu schaffen!