Ja, so schnell kanns zu Ende gehen ... und schönes geht ja bekanntlich noch schneller vorbei. Deshalb hatten alle am Schluss auch das Gefühl, dass irgendwie ein Festivaltag gefehlt hat. Ja es hätten diesmal irgendwie sogar drei Tage sein können. Was Ihr glaubt das nicht und wart am Ende nicht mal da. Na dann, hier folgt hier der pipa packende, nichts verschonende Bericht vom Rock im Mai Open Air Festival 2011:
Los gings natürlich wie immer am Freitag und um das Publikum schonmal auf das anschließende Wertungsspiel anzuheizen, hatten wir dieses Jahr die Punkrockband BLICKFELD aus Braunschweig am Start, die schon nach kurzer Zeit das Publikum zum Pogen brachte, ein Sport der bei älteren RiM-Besuchern oft als Herumgespringe durchgeknallter Paviane verschrien ist, jedoch beim geübten Festivalgänger als durchaus qualitativ hochwertige Auflockerungsübung gilt. Und davon waren schon zu dem Zeitpunkt reichlich vor der Bühne. Es war auch nicht verwunderlich, denn BLICKFELD machte ordentlich Druck.
Los gings natürlich wie immer am Freitag und um das Publikum schonmal auf das anschließende Wertungsspiel anzuheizen, hatten wir dieses Jahr die Punkrockband BLICKFELD aus Braunschweig am Start, die schon nach kurzer Zeit das Publikum zum Pogen brachte, ein Sport der bei älteren RiM-Besuchern oft als Herumgespringe durchgeknallter Paviane verschrien ist, jedoch beim geübten Festivalgänger als durchaus qualitativ hochwertige Auflockerungsübung gilt. Und davon waren schon zu dem Zeitpunkt reichlich vor der Bühne. Es war auch nicht verwunderlich, denn BLICKFELD machte ordentlich Druck.
Direkt im Anschluss startete die 4. RockMaisterschaft mit sechs Bands, die sich zuvor im Onlinevoting qualifiziert hatten: Great Soundtrack Robbery, Secret Diary, Nice Gap, WHO ON EARTH, Spit und Katastroofe. Das Onlinevoting ist immer eine Genre-Zufallsgenerator und bescherte uns auch dieses mal ein spannendes und abwechslungsreiches Finale.
Ein Grundsatz lag uns, dem Rock im Mai Verein, auch dieses Jahr wieder am Herzen, denn ein Bandcontest für Nachwuchsbands sollte auch vom Vereinsnachwuchs organisiert werden. So fiel die glorreiche Aufgabe dieses Jahr in die Verantwortung von Lena, die dem Verein seit Ende 2010 angehört. Sowas bedeutet aber nicht nur einfach ein paar CDs durchhören oder Emails schreiben, nee nee ... bei allein ca. 180 Bewerbern aus dem ganzen Bundesgebiet mussten Bewerbungsunterlagen durchgesehen und nach Beendigung des Onlinevotings die Verträge erstellt werden und damit keiner bei der Verköstigung im Backstage aus den Latschen kippt, war es ebenfalls wichtig, zu klären, ob die Nachwuchskünstler ultragefährliche Allergien haben. Die absolute Feuertaufe bestand jedoch darin, dass unsere Nachwuchsbookerin das Spektakel auch noch den ganzen Abend über moderieren durfte von der Auslosung der Startreihenfolge bis hin zur Siegerherung. Das durch den Eurovision Songcontest auf "Lena"-Rufe konditionierte Publikum hatte unüberhörbar seine Freude daran und brachte diese auch durch eilige gebastelte Transparante zum Ausdruck.

Letztendlich hatte sie diese Aufgabe so gut gerockt, dass sie auch die restliche Moderation des Festivals übernehmen durfte (musste). Der Titel, wir dürfen das doch nicht vergessen, ging dieses Jahr an die Nachwuchskünstler Katastroofe aus Schwarmstedt, eine lustige 7-köpfige Truppe, deren Bühnenoutfit aus Bademänteln bestand und mit ihrer alternativen punklastigen Mucke die meisten Publikumsstimmen auf sich vereinen konnte. Das anschliessende Interview bei Duroplast mit den Siegern muss dann auch der Hammer gewesen sein. Näheres folgt demnächst im OK-Wernigerode und dann vielleicht auch hier.
Hier aber das amtliche Endergebnis:
- RiM - Bandcontest 1. Platz: KATASTROOFE
- RiM - Bandcontest 2. Platz: WHO ON EARTH
- RiM - Bandcontest 3. Platz: SPIT
So weiter, im Ansschluss an das bunte Bandcontest-Rock'erama hatten wir einen ganz vorzüglichen Happen für das Publikum zubereitet. Balkan-Gipsy-Eintopf mit einer Priese Zigeuner-Jazz, kurz "The Great Bertonlinies" übernahmen das Ruder und brachten das Publikum in ausglassene Tanzlaune. Wer jetzt immer noch nicht fit genug war, sich hinter eines der Windräder schlafen zu legen, dem bescherten die Musikfreunde von Schluck den Druck mit einem Genrewechsel hin zu Experimental Electro-Crempal das finale "Brett vorn Kopp". Schluss aus, das war's mit dem Freitag, bzw. zog sich das Live-Programm auf den anliegenden Zeltplatz zurück.
Weiter gings am Samstag um 14 Uhr mit dem Rahmenprogramm, welches durch das Stadtorchester Dardesheim, die Rock-im-Mai-Tanzgruppe und die festivalbegeisterten Nachwuchsrocker der Kindertagesstätte Dardesheim kulturell bereichert wurde. Auch Petrus hatte hier etwas ganz ausgefallenes für alle vorbereitet und so konnte man schon zu Beginn des Rahmenprogramms ein leichtes Grollen rund um den Druiberg vernehmen und was unser Bühnenmanager Obi noch kurz mit den den trockenen Worten "wie unsexy" kommentierte, wurde schnell zu einer ziemlich nassen Showeinlage und entlud sich direkt über dem Festivalgelände in einem regelrechten Platzregen. Während unsere Freunde auf dem Zeltplatz damit beschäftigt waren, ihren Müll zu trennen oder mit dem legendären Schlammrutschen Woodstock '69 wieder auferstehen zu lassen, hatten wir kurzzeitig im Backstage mit einem Wassereinbruch zu kämpfen. Im Instrumentenzelt konnte man problemlos die Grundstufe ablegen.
So schnell Regen kam, war er auch wieder weg und die Sonne brannte wieder heiß vom Himmel. Mit leichter Verspätung ging es also dann über zu "Rock im Mai - Part Zwei" und einem äußerst vielseitigen Line-UP, welches von unseren Lokalmatadoren Permanent Daylight begonnen wurde. Über den Independend Post-Pop der Gruppe Black-Cat-Zoot gings dann zum Newcomer - beat!beat!beat! Die aufstrebenden Indierocker fühlten sich auf der Rock im Mai - Bühne hörbar wohl und rockten. Ein langer Wunsch der Mairocker wurde im Anschluss mit dem Auftritt des Olli Schulz erfüllt, der mit seiner Gitarre und Liedern wie „Und dann schlägt dein Herz“ oder "Halt die Fresse krieg'n Kind" das anspruchvolle Niveau des Festivals in die Stratosphäre des Rockhimmels katapultierte. Geil! und dann die Jerks, Alternativ Indie - Dusche ... nochmal geil, und dann der absolute Volltreffer, den wir uns im Line-Up kredenzt hatten: THE AUDIENCE, die mit Ihrer Musik, die Bühne, Publikum und Band regelrecht zu verschmelzen drohten, sodass wir kurz Angst bekamen, sie nicht mehr von der Bühne zu bekommen. Sein Mikrofon hatte der Sänger zumindest singend auf ein Bühnepodest genagelt. Für viele die beste Bühnenperformance des Abends. Abgerundet und beendet wurde das 7. Rock im Mai Open Air Festival dann mit dem Auftritt der Göttinger Musiker "Rogue Steady Orchestra", die mit feinstem SKA alle Besucher nochmal kräftig zum Tanzen veführten.
Weiter gings am Samstag um 14 Uhr mit dem Rahmenprogramm, welches durch das Stadtorchester Dardesheim, die Rock-im-Mai-Tanzgruppe und die festivalbegeisterten Nachwuchsrocker der Kindertagesstätte Dardesheim kulturell bereichert wurde. Auch Petrus hatte hier etwas ganz ausgefallenes für alle vorbereitet und so konnte man schon zu Beginn des Rahmenprogramms ein leichtes Grollen rund um den Druiberg vernehmen und was unser Bühnenmanager Obi noch kurz mit den den trockenen Worten "wie unsexy" kommentierte, wurde schnell zu einer ziemlich nassen Showeinlage und entlud sich direkt über dem Festivalgelände in einem regelrechten Platzregen. Während unsere Freunde auf dem Zeltplatz damit beschäftigt waren, ihren Müll zu trennen oder mit dem legendären Schlammrutschen Woodstock '69 wieder auferstehen zu lassen, hatten wir kurzzeitig im Backstage mit einem Wassereinbruch zu kämpfen. Im Instrumentenzelt konnte man problemlos die Grundstufe ablegen.
So schnell Regen kam, war er auch wieder weg und die Sonne brannte wieder heiß vom Himmel. Mit leichter Verspätung ging es also dann über zu "Rock im Mai - Part Zwei" und einem äußerst vielseitigen Line-UP, welches von unseren Lokalmatadoren Permanent Daylight begonnen wurde. Über den Independend Post-Pop der Gruppe Black-Cat-Zoot gings dann zum Newcomer - beat!beat!beat! Die aufstrebenden Indierocker fühlten sich auf der Rock im Mai - Bühne hörbar wohl und rockten. Ein langer Wunsch der Mairocker wurde im Anschluss mit dem Auftritt des Olli Schulz erfüllt, der mit seiner Gitarre und Liedern wie „Und dann schlägt dein Herz“ oder "Halt die Fresse krieg'n Kind" das anspruchvolle Niveau des Festivals in die Stratosphäre des Rockhimmels katapultierte. Geil! und dann die Jerks, Alternativ Indie - Dusche ... nochmal geil, und dann der absolute Volltreffer, den wir uns im Line-Up kredenzt hatten: THE AUDIENCE, die mit Ihrer Musik, die Bühne, Publikum und Band regelrecht zu verschmelzen drohten, sodass wir kurz Angst bekamen, sie nicht mehr von der Bühne zu bekommen. Sein Mikrofon hatte der Sänger zumindest singend auf ein Bühnepodest genagelt. Für viele die beste Bühnenperformance des Abends. Abgerundet und beendet wurde das 7. Rock im Mai Open Air Festival dann mit dem Auftritt der Göttinger Musiker "Rogue Steady Orchestra", die mit feinstem SKA alle Besucher nochmal kräftig zum Tanzen veführten.
Alles zusammen kann man nur eine gelungene Veranstaltung nennen, die mit Mülltrennung, Mehrwegkonzept und natürlich ausschließlich Grünem Strom ein umweltfreundliches Gesicht hatte.Wir möchtens uns hier ebenfalls bei unseren zahlreichen Sposoren und Unterstützern bedanken, die unser Festival mit ermöglicht haben.
Wer nicht da war sollte traurig sein aber am Ende heißt es: "Nach dem Festival ist vor dem Festival - Die Show muss weitergehn auf Wiedersehn."
P.S. Wir wissen Eure Namen, wir wissen wo Ihr wohnt ... und zum Rocken am Brocken bringen wir Euch das Sofa wieder mit! ;-)






E-mail



