Das war's ... Rock im Mai 2010 ist Geschichte. Wir bedanken uns bei all unseren Gästen, Sponsoren, Helfern, Unterstützern und denen die uns den Strom geklaut haben, aber davon lassen wir uns so garnicht beeindrucken, für ein fabulöses Wochenende und spannendes Festival bis zur letzten Minute.
Vielen Dank an JUICY MOTHERS für ihren saustarken Support!!! Eine Band mit dem Prädikat 3 Sterne +!!!
Vielen Dank auch an das JANCEE PORNICK CASINO für die grandiose und berauschende Show!!! Viele Grüße an Stanislav und Vladimir. Wir haben euch vermisst aber mit Steve und Micha sind zwei ganz exellente Mucker für euch eingesprungen! Wir sehen und hören uns bei der nächsten Show!
Am Samstag haben wir viel erwartet und weit mehr bekommen als erwartet. Das Stadtorchester Dardesheim hat am Samstag das Festival musikalisch eröffnet. Es war uns wie immer eine Freude und Ehre den neuen deutschen Meister bei uns begrüßen zu dürfen. Vielen dank auch für den leckeren Kuchen - besonders das Lachs-Capacho war der Renner :-)! Vielen Dank auch an den Kindergarten Dardesheim für die Gesangs- und Tanzeinlagen. Wir würden uns freuen euch auch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Nicht zu vergessen sind auch unsere kleinen Mairocker mit ihren immer wieder fazinierenden Tanzeinlagen! Macht weiter so - dann kann bald D!Soost bei euch noch was lernen.
Als erste Band standen PARAMOUNT HASTE auf der Bühne - jung, dynamisch und unheimlich gut, sucht Gigs, denn auf die Bühne gehören sie. Wir haben leichte Paralellen zu The Kooks vernommen, ob es am Gesang lag ...? Der führte uns weiter zu THE DRAKES - die Band mit den 100 Fernsehern auf der Bühne und dem geilen Song. Anschließend waren THE IMPROPER KINGS super präsent auf der Bühne und einige Frauen fanden es auch irgendwie sexy. RAW folgenten mit mächtigen Riffs und unheimlichen Druck- ebend ganz feiner Metalrock ala System Of A Down. Folglich hieß es scheiß auf Rock'n Roll es ist Zeit Hard'n Heavy Rock'n Roll. HEAVY TRAFFIC betraten die Bühne und spätestens ab dem "Foo Fighters"-Song "Pretender" gab es kein Halten mehr vor der Bühne.
Nach all diesen Highlights betraten endlich KID GALAHAD aus Schweden die Bühne, sie waren der Geheimtipp 2010. Elektornic trifft auf Gitarre und diese verabreden sich zum Stelldichein mit "The Hives"auf der Rock im Mai Bühne! Die Perfektion dessen was neue Musik aus Skandinavien zu bieten hat. Die Menge kannte keine Gnade und feierte ihre neuen Helden wir Brüder. Thanks a lot KID GALAHAD, we love you for the fantastic show!!!
Nun war es soweit ... die Verwandlung ging weiter und sie fand statt in Dardesheim, MUTABOR betraten die Bühne und fegten alles bei Seite und für 90 Minuten war das Rock im Mai Festival fest im Griff der vielen vielen Mutabor Fans. Danke für das abgestandene Bier und Danke für die Reise nach Amsterdam und vielen Dank für Makana.
Wer uns sagen kann wie oft "Danke" in diesem Text steht ... kann gut zählen. Aber wir sind überwältigt von einem so friedlichen und extrem tanzbaren Publikum. Danke Danke Danke! Wir hoffen ihr seid alle gut nach Hause gekommen und kommt uns auch im nächsten Jahr wieder besuchen.
Wir machen nun eine kleine Pause, nur um den Schlaf nachholen und um den Kater glatt bügeln und dann geht es auch schon weiter!
Schreibt uns ins Gästebuch und wir werden euch reich belohnen mit Fotos, Berichten und Videos.
Warum das Rock im Mai 2010 ...
... fast unplugged gewesen wäre. Wie es einige sicherlich aus den Medien erfahren haben, sind wir kurz vor dem Aufbau des diesjährigen Festivals ziemlich von der Zielgraden geschubbst.
Was war passiert? Über Pfingsten hatten sich ein paar Buntmetalldiebe einen schlechten Scherz erlaubt und unsere komplette Stromversorgung professionell lahmgelegt. Sie trennten in einem Trafohäuschen auf dem Druiberg kurzerhand die Versorgung ab, um ein paar Meter Erdkabel abzusägen und schwupps - duster war's!
Aufgefallen ist ist das ganze glücklicherweise nicht erst, als wir im Backstage die erste Kanne Kaffee aufsetzen wollten, sondern bereits am Dienstagmorgen, als der Technische Leiter des Windparks eine Windkraftanlage aus dem Wind drehen wollte, die ebenfalls am selben Kabel hing.

Nachdem sich nun klar abzeichnete, dass es bis zum Festival keinen Strom geben würde, setzte beim Planungsteam reges Treiben zur Suche nach einer kurzfristigen Alternative ein - Stromaggregate. Für uns und unser Ökomstrom-Festival zwar eine Horrorvorstellung, aber für eines stand fest: Hier fällt nichts aus!
Nach unzähligen Telefonaten mit dem THW, der Feuerwehr und regionalen Energieversorgern, wobei uns auch unser Bürgermeister unterstützte, entschieden wir uns Mittwoch Nachmittag für das benötigte Aggregat bei einer holländischen Firma, welches Donnerstag früh um 8:00 Uhr bei uns angeliefert wurde.
Wer jetzt denkt, dass damit alles in Ordnung war, irrt. Denn obwohl die Anlage nun stand, konnten wir uns nicht wie gewohnt sofort anschließen, weshalb wir beispielsweise mit Taschenlampen das Backstage-Zelt einräumen durften. Gegen Freitagnachmittag hatten wir dann endlich auch wieder grünen Strom anliegen und so konnten zumindest Teile des Geländes wieder mit Saft aus erneuerbaren Energien versorgen.
Egal es war geil, es konnte gerockt werden und den Buntmetallpiraten wünschen wir auf diesem Wege alles Schlechte. Fast bloss nicht mal an ein falsches Kabel!
Was noch dringend zu erwähnen ist. Die Aggregate haben am Wochenende ca. 350l Diesel verbraucht und damit etwa 1 Tonne CO2 ausgespuckt. Das lassen wir natürlich nicht auf uns sitzen und werden diese Umweltsünde mit dem Erwerb von Umweltzertifikaten kompensieren.





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